Inzwischen ist es auch in Deutschland gesetzlich Vorschrift, dass auf den Zigarettenpackungen und anderen Rauchwarenpackungen zu lesen ist der Aufdruck „Rauchen schadet der Gesundheit“. Trotzdem schreckt es die vielen Raucher nicht davon ab, Zigaretten, Tabak oder Zigarren zu rauchen. Für die einen ist es Gewohnheit oder schon Sucht, für die anderen ist es einfach ein Genuss. Sich das Rauchen abzugewöhnen, haben schon viele Menschen versucht. Es ist bislang nur wenigen geglückt. Meist immer dann, wenn gesundheitliche Probleme im Vordergrund stehen und deshalb mit dem Rauchen aufgehört wird. Kluge Frauen stellen das Rauchen ein, wenn sie ein Baby bekommen. Bereits in der Schwangerschaft schadet das Rauchen dem künftigen Neugeborenen. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist ein psychologisches Problem. Es helfen da keine Versprechungen aufzuhören, keine anderen Essgewohnheiten oder Mittelchen aus der Apotheke.
Das Rauchen einer Zigarre ist ein Genuss. Dies macht man in seiner Freizeit, in einer gemütlichen Pause. Zigarettenrauchen dagegen ist einfach nur Konsum. Das Paffen an einer Zigarre erfolgt langsam. An einer langen dicken Zigarre kann man bis zu zwei Stunden rauchen. Der erfahrene Zigarrenraucher legt Wert auf eine gut abgelagerte Zigarre. Mit einem Zigarrenabschneider schneidet er ein Loch in das obere Mundstück der Zigarre. Angezündet wird eine Zigarre mit einem Gasfeuerzeug oder einem Holzspan. Es werden in der Regel edle Sorten bevorzugt, wie die Romeo und Julieta. Das ist eine kubanische Sorte mit sehr langer Tradition. Aber auch der Zigarrenrauch ist schädlich. Der Rauch befindet sich länger im Mund des Rauchers, im Gegensatz zur Zigarette. Dadurch kann es zu Entzündungen im Mundraum kommen.
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